Ältere Menschen essen häufig zu wenig
oder manchmal einfach nicht das Richtige. Was viele nicht wissen: zwar verringert sich im Alter zumeist der Bedarf an Energie, der an anderen Nährstoffen bleibt jedoch gleich.
Wenn
sich im Alter die Lebensumstände ändern, neigen viele Menschen dazu, auch aus anderen Gründen immer weniger zu essen. Einsamkeit, Appetitlosigkeit (z.B.
nach Medikamenteneinnahme), gemindertes Hungergefühl oder Probleme beim Kauen
und Schlucken sind alltägliche und oft festgestellte Ursachen. Mahlzeiten
werden nicht aufgegessen oder ganz ausgelassen, die Auswahl der Speisen wird weniger
vielfältig.
Wenn
der Bedarf an Energie und lebensnotwendigen Nährstoffen über einen längeren Zeitraum nicht mehr gedeckt wird, kommt es – oft zunächst unbemerkt – zu einer
Mangelernährung.
Andauernde Unterversorgung kann u. U. zu Leistungsabfall, Müdigkeit,
Nervosität, ungewolltem Gewichtsverlust und Erkrankungen führen. Die Alarmsignale werden leicht
übersehen oder als „typische Alterserscheinungen“ abgetan.
Ist
der Abbau der körperlichen Kräfte bereits weit fortgeschritten, wird es
immer schwieriger, diesen Prozess zu stoppen oder umzukehren. Je frühzeitiger der
schlechte Ernährungszustand erkannt und
mit gezielten Maßnahmen, z. B. mit einer
vollbilanzierten Zusatznahrung,
korrigiert wird, desto besser stehen
die Chancen, Vitalität zurückzugewinnen.
